Daten zur Frühgeschichte der lateinamerikanischen Psychologie

H. Jürgen Kagelmann, Ramon León

Abstract


Die lateinamerikanische Psychologie ist hierzulande immer noch weitgehend unbekannt. Um hier zumindest in groben Zügen Aufklärung zu schaffen, wird die psychologische Entwicklung in Lateinamerika chronologisch dargestellt, indem bei markanten Jahreszahlen die zugehörigen Länder und Ereignisse in Kürze aufgeführt werden. Beginnend im Jahr 1566 (mit der Gründung eines Hospitals für psychisch Kranke in Mexiko) geht die behandelte Zeitspanne bis 1945, wobei die am Anfang großen Abstände zwischen den ereignishaltigen Jahren immer kleiner werden und ab etwa 1900 fast jedes Jahr berücksichtigt wird. Die Arten der erwähnenswerten Ereignisse sind u. a.: Gründungen von Instituten und Hospitälern, namhafte Personen (Lateinamerikaner oder Gastwissenschaftler aus Europa bzw. den USA), wichtige Veröffentlichungen (Originale oder Übersetzungen) und Zeitschriftengründungen, Fachgesellschaften und Kongresse. Naturgemäß sind die bevölkerungsreichen Staaten (Mexiko, Argentinien, Brasilien) am häufigsten genannt, aber auch aus kleineren Ländern wie Peru und Chile liegen viele erwähnenswerte Ereignisse vor.

Volltext: PDF

ISSN: 0177252X | ZPID • Leibniz Institut